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EinzeilenBrainstorm

Page history last edited by Basti Hirsch 11 years, 2 months ago

Hier stehen kurze isolierte Notizen. Im Idealfall einzeilig. Jedenfalls aber eine Idee. "Meme-sized chunks". Immer neue, eine nach der anderen, als Brainstorm. Wenn man etwas weiter ausführen will, dann verlinken.

 


 

 

Hacking Education. The theme of the conference was re-imagining how education should look in a web 2.0 world.

 

HackDieBildung. Das Bildungssystem hacken mit Weblern-Tools.

 

“all thoughts not shared are forgotten”: Alles Wissen, das nicht geteilt wird, ist jetzt schon vergessen. Alles Wissen, das nicht im Web ist, ist jetzt schon vergessen. (Ob man das mag oder nicht.)

 

in der zukunft wird der wissensstoff, der nicht im web ist, schlicht nicht mehr existieren.

 

Homeschooling ist sowieso die Realität. Das ist das, was in einer Million Bürgerhäuser gerade jetzt passiert, und zwar formell und informell. Die Mütter machen Hausaufgaben. Die Kinder sind im Internet.

 

Gezielt das hässliche Wort "Technologie" in einem Atemzug mit "Bildung" benutzen. McLuhanistisch, gleichzeitig trocken und pragmatisch.

 

"Geld" und "Krise" in einem Atemzug mit "Bildung" benutzen.

 

Alle formalen Bildungswege kosten viel zu viel Lebenszeit und viel zu viel intellektuelle Energie, gemessen an dem, was dabei herauskommt. Und sie kosten alle viel zu viel Geld. Ausnahmslos. Schule, Uni, Weiterbildung. Wie gut habe ich in der Schule Englisch gelernt? Oder Mathematik?

 

The cost of degrees is getting higher while their value is rapidly declining. #hackedu

 

Thomas L. Friedman in “The World is Flat” sagt, dass nur eins sicher ist für Lebenslange Lerner wie uns alle: “Sei immer Experte auf drei Gebieten, aber sei dir klar darüber, dass diese drei Gebiete sich permanent verändern werden.”

 

Die Schulen und die Universitäten sind in ihrer alten Form ebenso unrettbar wie die Schulbuchverlage, wie die Zeitungen. Wenn es sie in 20 Jahren noch gibt, werden sie entkernt sein wie eine historische Fassade.

 

In dieser einen Hinsicht ist der Weltwirtschafts-Zusammenbruch gut für unsere Bildung: Es zwingt uns, es grundsätzlich anders zu machen.

 

Sobald alle Lernenden es gewohnt sind, sich im Web aufzuhalten, löst sich das alte Bildungssystem auf, soweit es auf äußerem Druck und künstlicher Verknappung beruht. Alle Bannflüche gegen Wikipedia und Google verpuffen völlig wirkungslos. Die Leute lesen immer weniger auf Papier und immer mehr auf Bildschirmen. Die Neigung der Leute, sich Information und Wissensbruchstücke aus sämtlichen Web-Quellen zusammenzukopieren, ist kein Betriebsunfall, sondern nimmt weiter extrem zu.

 

"Als eine Art Gefängnis ist die Schule gut, weil man hier Lernaufgaben [Basiswissen], die für die Zukunft von Bedeutung aber sehr anstrengend und öde sind, unter erträglichen Bedingungen und ohne Ablenkung erledigen kann."

 

Im gegenwärtigen Umbruch ist MeinProf.de ein weiteres Indiz dafür, wie sich Studenten von den Institutionen abkoppeln, obwohl dies auf den ersten Blick bei diesem Beispiel nicht offensichtlich ist. Was hier passiert, ist die Stärkung der Autonomie der Studierenden auf Kosten der Institutionen selbst. Welche radikaleren Veränderungen diese ersten, zaghaften Versuche in der Folge nach sich ziehen werden, ist noch nicht abzusehen.

 

Renommierte Beobachter sagen: Deutschland will mit einem Schulsystem aus dem 19. Jahrhundert die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bestehen.

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